UNESCO Global GeoPark

                                       Ruinen

Burgruine Hohenneuffen

Weithin sichtbar tritt das 743 m hoch aufsteigende Felsmassiv des Hohenneuffen bergspornartig aus dem Albtrauf hervor.

Seine Felskuppe trägt ein heterogenes Ruinenensemble, das in seinem Kern auf eine hochmittelalterliche Höhenburg zurückgeht.

Heute ist der Hohenneuffen mit Restaurant, Biergarten und Kiosk ein beliebtes Ausflugsziel. Der Eintritt in die Burg ist frei. Sehenswert sind die teilweise zugänglichen Kasematten. Auf der Burg finden viele Veranstaltungen statt, wie ein Mittelaltermarkt oder auch Konzerte im Burghof.

frei zugänglich                                                                           

Adresse                                    

Bürgermeisteramt Neuffen                                         
72639 Neuffen
Telefon 07025/106-0


Burgruine Reußenstein

Kühn steht die Ruine Reußenstein auf dem hochragenden Felsenriff am Nordrand der Schwäbischen Alb - 5 km nordwestlich von Wiesensteig. Sie zählt zu den schönsten Burgruinen der Schwäbischen Alb mit einem herrlichen Blick ins Neidlinger Tal.

Erbaut Ende des 13. Jahrhunderts von teckischen Dienstmannen vom Stein. Danach im Besitz des namengebenden Ritter Reuß. 1411 erwirbt Graf Johann von Helfenstein die Burg. Zerfall seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Vom Landkreis Esslingen erworben und 1965/66 zur Besichtigung wieder hergerichtet.

frei zugänglich

Adresse                                                

Stadtverwaltung Wiesensteig
Hauptstraße 25

73349 Wiesensteig
Tel.: 07335 9620-0
Fax: 07335 9620-24


Burgruine Hohenurach

Im 11. Jahrhundert von den Grafen von Urach errichtet, im 16. Jahrhundert durch die Herzöge von Württemberg zur Landesfestung ausgebaut. Seit 1765 Ruine und das Wahrzeichen Bad Urachs.

Erstmals urkundlich erwähnt wird die Burg Hohenurach im Jahr 1235. Graf Ludwig I. von Württemberg ließ die Burg 1427 modernisieren und baute auf den Grundmauern eine neue Burganlage auf. Nachdem die Burg durch den Schmalkaldischen Krieg 1547 stark zerstört worden war, ließ Herzog Christoph von Württemberg die Burg 1551 wieder aufbauen. Ab dem 16. Jahhundert diente die Burganlage auch als Staatsgefängnis. Inhaftiert waren dort beispielsweise der Tübinger Professor Nikodemus Frischlin (1547-1590).

Eine militärische Anlage wie die Landesfestung Hohenurach stellte auch für die Bürger der naheliegenden Stadt eine ständige Bedrohung dar. Allerdings entschloss sich erst Herzog Carl Eugen von Württemberg 1765 seine Soldaten in die Stadt zu verlegen und die Landesfestung Hohenurach abbrechen zu lassen. Von der Burganlage blieb nur eine gewaltige Ruine übrig, eine der größten, wuchtigsten und bedeutsamsten im süddeutschen Raum.

Die Burgruine ist frei zugänglich, aber nur zu Fuß zu erreichen.

Adresse

Kurverwaltung Bad Urach
Bei den Thermen 4

72574 Bad Urach                                                 
Telefon +49 7125 9432-0
Fax +49 7125 9432-22

info@badurach.de


Burgruine Hohen-Erpfingen

Die Burg Hohenerpfingen, früher Schnatren genannt, enstand um 1300 und wird bereits um 1385 als Burgstall, also als verlassenes Gebäude, bezeichnet.

Die Bewohner waren wohl die Herren von Salmendingen. Die Burg liegt am Hang im Wald über dem Erpftal, zu erreichen über Wege vom Sonnenbühler Teilort Erpfingen. Gut erhalten ist noch der Turm, bei dem der Boden mit Erde gefüllt und Bäumen bewachsen ist. Ringsherum sind noch einige Mauerreste zu sehen, ebenfalls auszumachen ist der Burggraben. Im Gelände ist Vorsicht geboten, da die Burgreste an einem Felsenabhang stehen.

Frei zugänglich                                          

Gemeindeverwaltung Sonnenbühl
Rathaus Undingen
Hauptstraße 2
72820 Sonnenbühl
Fon: 07128/925-0
Fax: 07128/925-50
Mail: info@sonnenbuehl.de


Burg Sulzburg

Seit dem 14. Jahrhundert erscheint die Sulzburg in Urkunden. Die ersten bekannten Besitzer waren die Herren von Neidlingen. Ab etwa 1395 war die Sulzburg württembergisches Lehen eines Zweigs der Herren von Speth.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg von kaiserlichen Truppen besetzt und zerstört, danach aber wieder aufgebaut.

Nachdem die Speth ausgestorben waren, erhielt 1650 Philipp Ludwig von Cannstatt die Sulzburg als Lehen. Dessen Töchter verkauften die Anlage 1692 an die Herzoginmutter Magdalena Sybille, die in Kirchheim residierende Witwe Herzog Wilhelm Ludwigs. Bis gegen 1700 wohnte ein alter Burgvogt oben, dann wurde das seit langem baufällige Gemäuer unbewohnbar.

1966/67 wurde die Ruine gesichert und teilweise wiederaufgebaut.

Die im Kern gotische Burganlage verfügte über eine Vorburg mit starker Schildmauer und Tor und eine von einem Zwinger umgebene Kernburg in deren Innenbereich sich die Reste des alten 13,6 mal 4,2 Meter großen Palas und des neuen 17,2 mal 9,8 Meter großen Palas befinden. Die Umfassungsmauern der Burganlage sind noch erhalten.

Frei zugänglich

 

 

Grandiose Bilder mit 360° von der Ruine

 

 


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