Die Schwäbische Alb ist ein Buch. Die jenigen die nicht reisen, lesen nur eine Seite

Vom Meer zum Festland und zurück

Es geschah vor mehr als 200 Millionen Jahren, am Ende des Keuper-Zeitalters: Wieder einmal kehrte das Meer zurück und dieses Mal sollte  es für eine lange, lange Zeit bleiben. Noch heute dokumentiert eine kleine Keuperschicht, das so genannte „Grenzbonebed“, den spannenden Wechsel vom Keuperfestland zum Jurameer. Und mit etwas Glück findet sich darin vielleicht ein Haifisch- oder gar ein Saurierzahn.

Im Keuper selbst war es, von gelegentlichen Meereseinbrüchen abgesehen, oftmals staubtrocken. Dieser Wechsel zwischen „Wasser“ und „Wüste“ sticht uns in den Ablagerungen des Albvorlandes noch heute ins Auge. Kaum eine andere Gesteinsserie bietet so viel Abwechslung in Formen und Farben wie der Keuper: Rote, blaue, violette, schwarze und grüne Sand- und Tonsteine sorgen für wahren Farbenzauber. Eine Vielzahl weltweit bedeutender Fossilienfunde im Gebiet der Schwäbischen Alb zeigen uns, welche Lebewesen die Meere und subtropischen Landschaften des Keupers bewohnten: Amphibien, Saurier, Lungenfische und die ältesten Schildkröten der Welt. An Pflanzen finden sich unter anderem Reste von Schachtelhalmen und Farnwedeln.

Keuperlandschaften bedecken heute weite Teile des Albvorlandes und lassen sich beispielsweise im Raum Tübingen oder im Naturpark Schönbuch erleben.

 


Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!